
Vormärz
Félix Toussaint
„Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht.“
leidenschaftlich / strategisch / wortgewandt / engstirnig / unsensibel / engagiert

geboren am: 05. Juni 1978, 22 Jahre alt
Patronus: Barsoi Wolfshund
ehemalige Schule: Beauxbatôns
Haus: Ombrelune (Slytherclaw)
Blutstatus: Halbblut
Spezies: Mensch
studentische Verbindung: HOWL
Studiengang: Heiler

Fakten: Félix ...
… setzt sich zwar glühend für Tierwesen ein, allerdings sollte man keines unter eine Armlänge Abstand an ihn heranlassen.
... kann nur in der Natur wirklich aufmerksam lernen.
... gibt den unteren Semestern zweimal in der Woche Nachhilfe.
... leidet scheinbar unter chronischem Schlafmangel oder hat einfach Spaß daran, bis fünf Uhr morgens für die Uni zu lernen (und um sechs aufzustehen).
... besitzt keinen Sinn für Sarkasmus.
... benutzt beim Backen viel zu viel Zucker.
... kann eine wirkliche Naschkatze sein und verkauft einem Schokoladenkuchen als geeignetes Frühstück.
Auf den ersten Blick wirkt Félix wie ein ein typisches Bonzenkind, das mit Sicherheit der besten Studentenverbindung des Landes angehört. Fein angezogen, kultiviert, mit einem kleinen Hauch von Arroganz. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht, ihn einzuordnen. Félix ist charakterlich ein wenig nebulös und widersprüchlich. Von klein auf war er die klaren, aber einengenden Regeln seiner erfolgreichen Familie gewohnt und stand immer etwas im Schatten seines charismatischen Bruders. Nun, als Student, versucht er mit seiner neu gewonnen Freiheit klarzukommen und ist doch immer wieder hin- und hergerissen zwischen Tradition und Bohème, beschäftigt mit der Suche nach seinem wahren Selbst. Würde man ihn fragen, wer er ist, könnte er diese Frage kaum wahrheitsgemäß beantworten, denn so ganz sicher ist er sich nicht.
Was Félix allerdings sehr klar und deutlich beantworten kann, ist, wie er zu dieser manchmal doch recht engstirnigen Gesellschaft steht. Er ist sehr engagiert, kann hervorragend für die Rechte der Ausgestoßenen argumentieren und geht dabei sogar so weit, dass er sich seine Reden planvoll, akribisch, detailverliebt und vor allem wasserdicht für etwaige Gegenargumente, zurechtlegt. Félix ist ein Stratege der hierbei nichts dem Zufall überlässt, denn aus früheren, hitzköpfig-leidenschaftlichen Zusammenstößen hat er – jedenfalls meistens – gelernt.
Félix kann unsensibel sein, ohne, dass es ihm wirklich bewusst ist. Er ist hart und durchsetzungsfähig, hat eine Neigung, das Individuum nicht zu sehen und die Gefühle und Bedürfnisse anderer (seine eigenen inklusive) dem Gemeinwohl stets unterzuordnen. Während er dies tut, kommen die Worte manchmal so schnell und ungefiltert aus ihm herausgesprudelt, dass er andere verletzt hat, eher er sich dessen überhaupt bewusst werden konnte. Deshalb ist es auch notwendig, dass ihn seine wenigen Freunde – die er gerne bemuttert - immer mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Gäbe es sie nicht, würde Félix mit Ausnahme für von ihm geplante Demonstrationen und Reden, auch kaum einen Fuß vor die Tür setzen. Aktuelle Trends oder Freizeitbeschäftigungen würden glatt an ihm vorbeigehen.
Auch, wenn Félix sich sehr akut all der Ungerechtigkeit in der Welt bewusst ist, insbesondere, nachdem sein Bruder Opfer derselben wurde, so ist er doch ein positiver Mensch. Die Welt kann am Abgrund stehen, Félix wird sie nicht aufgeben und weiter für sie kämpfen.


